Kurzrezension: "Das Streben nach Glück"

Welcher Film könnte besser zu Weihnachten passen als ein rührseliger Film über das Streben nach Glück eines Mannes der von ganz unten kam und am Ende ganz oben ist? Ich muss gestehen als dieser damals in den Kinos lief, war ich doch sehr skeptisch. Ich hatte eine vor Patriotismus triefende, kitschige Verfilmung erwartet. Frei nach dem Motto: „Veni, vidi, vici!“


Nachdem ich ihn nun geshehen habe, muss ich sagen das ich dem Film unrecht getan habe. Natürlich steht am Ende das Glück der Protagonisten. Doch zum Einen ist das ja nichts Schlechtes – Im Gegenteil, und zum Anderen ist der Film überraschend feinfühlig inszeniert.


Der von mir erwartete Durchmarsch des Helden findet nicht statt. Bis zum Schluß hat er mit unzähligen Rückständen zu kämpfen und damit bleibt der Film in seiner Grundstimmung angenehm zurückhaltend und differenziert (So ist zum Beispiel nicht klar ob die durch die finaziellen Sorgen zerschlagene Familie wieder zusammen findet).


Ein Lob dem mal wieder ausgezeichneten Will Smith, ein noch gößeres Lob an seinen Sohn, der auch im Film seinen Film-Sohn verkörpert. Inszenatorisch ist der Film solide, allerdings nicht außergewöhnlich. Insgesamt ergibt sich somit folgende Bewertung: 7 von 10 Punkten.

Quellennachweis: Screenshot aus "Das Streben nach Glück". © Columbia Pictures Corporation, Relativity Media, Overbrook Entertainment, Escape Artists

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