Verfilmungen der Sage rund um König Artus und die Ritter der Tafelrunde gibt es viele. Die letzten Versuche können durch die Bank weg als gescheitert angesehen werden. Der unsäglich schlechte Film „King Arthur“ ist dafür gutes Beispiel. Seit Monaten hatte ich die DVD von „Excalibur“ in meinem Regal liegen, gestern bin ich endlich dazu gekommen mir die Version von Regisseur John Boorman aus dem Jahr 1981 anzusehen.
Das Fazit zu Beginn: Der Film ist wirklich klasse. Was mir vor allem gut gefallen hat, ist die Tatsache das „Excalibur“ sehr viel Wert auf die fantastischen und magischen Elemente der Sage legt. Dort gibt es schwarze Magie, den heiligen Gral, Merlin und Morgana (Großartig in ihren Rollen: Nicol Williamson und Helen Mirren), und alles was sonst noch dazu gehört. Auch die Ausstattung und die Machart fügt sich in das mythische Antlitz des Films an. Die Rüstungen sind prächtig und strahlen – und haben so nichts gemein mit den Rüstungen wie sie tatsächlich in der Zeit getragen wurden.
Eingepasst sind die Akteure in eine Welt, die ebenso phantastisch ist: Camelot erstrahlt in den blühenden Wäldern, in Zeiten der Finsternis hingegen ist die Welt grau und öde. Die Musik passt sich nahtlos in die Umgebung ein und wirkt so noch einmal verstärkend auf den mythischen Charakter der Geschichte.
So soll es sein – Ein wirklich toller Film. Wer allerdings große Schlachten erwartet, wird enttäuscht werden. Die Artus-Sage ist eine Geschichte des Königs und seiner Männer – Und so wird es auch konsequent umgesetzt. Bewertung: 9 von 10 Punkten.
Quellennachweis: Screenshot aus "Excalibur". © Orion Pictures Corporation






2 Kommentare:
was mir besonders gut gefallen hatte: die anfangssequenz mit uther. alles in allem hab ich bisher noch keinen besseren film gesehen.
alles in allem hab ich bisher noch keinen besseren film gesehen.
Best Movie ever? Naja, soweit würde ich dann doch nicht gehen wollen. ;-) Aber es in der Tat ein sehr schöner Film - und ich denke es ist durchaus die Beste Verfilmung der sagenumwobenen Artus-Vita.
PS: Eigentlich hätte der Film auch mehr verdient, als die 5 der Kurz-Rezension...
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