Alle Fortsetzungen dieser Welt haben eine gemeinsames Problem: Sie werden an ihrem Vorgänger gemessen. Der Erste Teil der „Fluch der Karibik-Reihe" war vor allem deshalb so brillant, weil sich kaum einer vorher etwas von dem Film versprochen hatte. Zwei Stunden später hatte man auf Grund des Feuerwerks an Action, Gags, der herausragenden Figur des Jack Sparrow, welcher auf grandios Art von Johnny Depp verkörpert wurde, eine Offenbarung.
Das Resultat ist bekannt: Auf den erfolgreichen Ersten Teil folgt der Zweite, und wenn es gut läuft dann am besten doch gleich eine Trilogie. Trinkt aus Piraten, Yohoo!"
Am Ende der Welt" führt die Geschichte aus dem zweiten Teil konsequent weiter. Die ostindische Handelskompanie, will die Freibeuterei endgültig von den Weltmeeren vertreiben. Die Existenz der Piraterie ist mehr den je bedroht, die letzte Möglichkeit ist, so scheint es, den Rat der Piraten einzuberufen. Dumm nur, dass der gute Jack Sparrow als einer der Piratenfürsten nicht mehr unter den Lebenden weilt, sondern sich im Reich der Toten mit steinernen Krebsen und imaginären Doppelgängern rumschlagen muss. Also machen sich Will, Elisabeth, und der von den Toten wieder auferstandene Barbossa auf den Weg ans Ende der Welt um den guten alten Jack zurückzuholen.
Vieles was der zweite Teil verkehrt gemacht hat, macht Am Ende der Welt wieder besser: Zum einen ist zu beobachten, dass die Dichte "guter Gags" im Gegensatz zum Zweiten Teil, stark erhöht ist. Zum anderen kehrt mit der Rolle Barbossas, wunderbar verkörpert durch Geoffrey Rush, die nach Jack Sparrow stärkste Rolle des Piraten-Abenteuers auf die Leinwand zurück.
Ein potentieller Kritikpunkt ist jedoch der Plot an sich, dieser scheint doch arg konfus, er krankt daran sämtliche Handlungsstränge der beiden Vorgänger unter einen Hut bekommen zu müssen.
Positiv zu erwähnen ist auf jeden Fall noch die Sequenz mit Jack im Reich der Toten, welche zu den Höhepunkten des Films gehört, und von ihrer Machart überaus ambitioniert daher kommt. Absolutes Highlight ist jedoch der Auftritt Keith Richards als Jack Sparrows Vater, welcher unfassbar cool daherkommt. So, und nun die Bewertung mit der Bitte das „Am Ende der Welt“ der letzte Teil bleiben möge – 7 von 10 Punkten.
Quellennachweis: Screenshot aus "Pirates of the Caraibbean: Am Ende der Welt". © Jerry Bruckheimer Films, Walt Disney Pictures, Second Mate Productions






7 Kommentare:
die handlungsstränge im dritten teil waren sehr überladen. da wäre es vielleicht besser gewesen, einzelne sachen besser heraus zu arbeiten und insgesamt den film auf teil 3+4 verteilt zu haben. so war dort viel zu viel drin, als das er noch so richtig flüssig laufen konnte.
Wenn man ehrlich ist, hätte man sich wohl sowohl den zweiten und den dritten schenken sollen. Beide haben tolle Einzel-Szenen, gerade was Depp/Sparrow angeht, und natürlich Keith Richards im 3. Teil, aber die Story an sich ist leider ziemlich mau, und ja, auch überladen.
stimme deinem letzten Kommentar zu, teil zwei und drei sind überflüssig. Man hätte kleine Kurzfilmchen über Sparrow mit Depp machen können und gut ist's.
Die Doppelgänger fand ich zuerst toll, aber im Laufe des Films tauchten sie wieder auf, und schwupps, konnte man sie nur noch als alberne Sidekicks interpretieren.
Keith Richards war zu kurz auf der Leinwand, um wikrlich Präsenz zu zeigen.
Das Ende, oh Gott, das Ende, war ja noch schlimmer als kitschig, und da wollen Jungs nicht in Twilight?! Hallo, hab ich was verpasszt?
Fazit: Kommt nicht in mein DVD Regal.
Und der vierte Teil wirft schon seine Schatten voraus. Ahoi! ;-)
*nerv* hoch drei
wobei der Film dann auch wieder im Sommer läuft, dann geht man an einem Abend mal weg, hat seinen Spaß, und vergißt alles so schnell wie möglich
Na, immerhin sind die Knighltey und vor allem der olle Bloom nicht dabei. Hab ich zumindest gehört.
der olle Blum *lol* jap, ich kann den hype um ihn auch nicht verstehen ^^
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