Rezension: "So finster die Nacht"










Die Liste der Filme, die in den letzten Jahren entstanden und den Mythos Vampir nutzen, aber nicht wirklich zu benutzen wussten, sie ist lang. Sehr lang sogar und oftmals zeichneten sich diese Filme, dass muss ebenfalls konstatiert werden, durch ein sehr dürftiges qualitatives Niveau aus: Konnten Genre-Experimente wie „From Dusk Till Dawn“, „Blade“ aber auch „Underworld“ wenigstens noch auf der unterhaltenden Ebene überzeugen, beinhalteten sie doch entweder einen kultigen Humor, oder aber einen gefälligen und gut choreographierten actionlastigen Cross-Over von Moderne und altem Mythos , muss ein Großteil der Filme mit Vampir-Thematik als - und das ist noch gelinde ausgedrückt - eher suboptimal bezeichnet werden: Zu dieser „Hall of Shame“ lassen sich unter anderem „Van Helsing“, „Dracula 2000“ oder aber auch die beiden Sequels der „Blade“-Reihe zählen. All diese Filme, die Liste ist natürlich bei weitem nicht vollständig, teilen jedoch, völlig unabhängig von ihrer qualitativen Güte, eine Gemeinsamkeit: Der Vampir wird als eindimensionale Figur zum Selbstzweck instrumentalisiert, dessen Relevanz im Film nur in soweit vorhanden ist, dass er simpler Aufhänger für die erzählte Geschichte ist. Nun ist das mit Sicherheit kein Phänomen der letzten Jahre, sondern wurde immer schon so praktiziert, und ist per se auch gar nicht zu kritisieren, so lange das Endresultat in einem unterhaltsamen Film besteht. Nichts desto trotz sollten dann aber auch diejenigen Streifen, die sich bemühen ein vielschichtiges Portrait des Mythos zu evozieren, lobend erwähnt werden. Im Moment sprechen die Genre-Freunde vor allem von der jüngst in den Kinos gestarteten Adaption der gleichnamigen Romanvorlage „Twilight“ von Autorin Stephenie Meyer. Nur wenige aber sprechen von „So finster die Nacht“, einer schwedischen Produktion mit ähnlicher Thematik, ein Film der den Wenigsten bekannt sein dürfte, schon allein deshalb weil „Låt den rätte komma in“, so der schwedische Original-Titel, in den deutschen Kinos leider nicht flächendeckend angelaufen ist. Wie sein thematisch verwandter Artgenosse „Twilight“ rekurriert auch „So finster die Nacht“ auf einer literarischen Vorlage. 2004 erschien in Schweden der gleichnamige Roman, der die Basis für den Film bildet, geschrieben von dem 1968 geborenen Autor John Ajvide Lindqvist, der sich in der Folge dann auch an der letztendlichen filmischen Umsetzung seines Stoffes beteiligte, nachdem sein Roman nicht nur in Schweden, sondern auch in anderen Teilen Europas, so wurde der Roman in Deutschland schlussendlich 2007 veröffentlicht, ein veritabler Erfolg wurde.


So finster die Nacht“ erzählt die Geschichte von Oskar (Kåre Hedebrant) und Eli (Lina Leandersson), Anfang der 80er Jahre in Schweden spielend, die sich eines Abends auf einem Klettergerüst vor der heimatlichen Wohnung treffen. Oskar ist ein sehr ruhiger, introvertierter zwölfjähriger Junge, das was man im klassischen Sinne einen Einzelgänger nennen würde. In der Schule von seinen Mitschülern gehänselt und körperlich drangsaliert, leidet er vor allem auch unter der Scheidung seiner Eltern. Seine nun allein erziehende Mutter, mit der er zusammen in Blackeberg, einem Vorort von Stockholm lebt, kümmert sich zwar nach Kräften um Oskar, merkt dabei aber nicht, wie sie ihn mit ihrer Zuneigung quasi erdrückt. Ohne jegliches Selbstvertrauen, dafür mit zahlreichen aufgestauten Aggressionen trifft Oskar eines Abends Eli, ein Mädchen, dass in seinem Alter zu sein scheint, und neu in die Nachbarschaft gezogen ist. Eli, das ist schnell klar, ist in ähnlicher Gemütsverfassung wie Oskar, wenn auch aus anderen Gründen. Abseits ihres Betreuers Håkan einsam und verlassen, mangelt es ihr ebenso an sozialen Kontakten, wie Oskar. Zwei Seelenverwandte, die sich schnell näher kommen, Freundschaft schließen, von einander angezogen sind. Doch zeitgleich mit der Ankunft Elis in Blackeberg geschehen im Ort seltsame Dinge: Menschen verschwinden und werden tot aufgefunden. Und auch Elis Verhalten erscheint Oskar seltsam: So trifft er er seine Freundin stets nur Nachts, sie ist trotz der klirrenden Kälte ausschließlich mit einem Nachthemd bekleidet, scheint jedoch niemals zu frieren, obwohl ihr auffallend blasser Teint dies vermuten lassen würde. Es dauert nicht lange bis Oskar hinter das Geheimnis von Eli kommt: Sie ist ein Vampir, ein nach menschlichen Maßstäben uraltes Wesen, dass im Körper eines Kindes gefangen ist.


Ich kann nicht dein Freund sein“, dies ist einer der ersten Sätze die Eli mit Oskar wechselt und aus diesen Worten spricht die ganze Verzweiflung und Verbitterung eines jungen Kindes einerseits, aber auch die Rationalität der Erfahrung von Jahrhunderten andererseits, dessen Bedürfnis nach Gesellschaft auf Grund ihres Naturells a priori unerfüllt bleiben muss. Das sich diese kategorische Verneinung im Verlauf des Films als keinesfalls so absolut darstellt, wie im ersten Moment von Eli suggeriert, gehört zum wunderbar gelungenen Wesen des Films, der in seiner Inszenierung jederzeit die Balance zwischen dezent gesetzten Horror-Momenten und melancholischem Drama zu wahren weiß. Natürlich, „So finster die Nacht“ ist kein klassischer Vertreters des Genres um die untoten Blutsauger, allein deshalb schon weil der stärkere Fokus der Geschichte auf Oskar ruht und dennoch: Die behutsame, in die Tiefe gehende Subitilität mit der der Mythos thematisiert wird, erweist sich als weitaus wirkungsvoller als das sprichwörtliche Agieren mit dem Holzhammer. Es kommt wohl nicht von Ungefähr, dass sich die für den Vampir im allgemeinen als charakteristisch anzusehenden spitzen Eckzähne zu keinem Zeitpunkt im Film auftauchen. Der Film verlässt sich auf die blasse Gesichtsfarbe, die für den Vampir unheilvolle Wirkung der Sonne und vor allem dem Diktum, dass ein Vampir eingeladen werden muss, um eines Fremden Ortes betreten zu können. Das Bedürfnis nach Gesellschaft, nach dem sich Eli sehnt und welches ihr so lange verwehrt blieb (So ist Håkan wohl eher nützlicher Begleiter denn Gefährte), äußert sich nicht zu Letzt und vor Allem auch in eben dieser Tatsache, nämlich dass Eli die ausdrückliche Einverständnis zum Eintreten braucht, was sie per definitonem als aus der Gesellschaft Ausgestoßene brandmarkt (Und auch im Falle dieses Films ist somit die Wahl des deutschen Titels von wenig Sensibilität gekennzeichnet). Die Erlaubnis von Oscar seine Wohnung zu betreten, ist von daher nicht nur als konkret räumliche Geste zu verstehen, sondern auch im allegorischem Sinne zu sehen. Der Fluch der Unsterblichkeit ist somit essentieller Bestandteil des Films, der damit einen Topos aufgreift, der in dieser Art in der jüngeren Geschichte des Vampir-Films im Zuge von „Interview mit einem Vampir“ zu Letzt ernsthaft thematisiert worden ist und der an dieser Stelle in seinen umfassenden Fragen bezüglich der Problemstellungen der Unsterblichkeit, gerade im Körper eines Kindes, seine Wiederbelebung erfährt.


Regisseur Tomas Alfredson kleidet seinen im Grunde sehr düsteren und melancholischen Film in den dazu passenden Farben, denen jegliche freundlich wirkende Tönung abhanden gekommen zu scheint. Die Tristesse, welche die beiden Protagonisten des Films verspüren, setzt sich somit nahtlos in der sie umgebenden Umwelt fort. Die Nächte lang, die Tage kurz, das weiß des Schnees wird eins mit dem grauen Himmel und der Trostlosigkeit der am Reißbrett entstandenen Trabantenstadt, deren Bewohner, fast alle im sozial schwachen Milieu zu verorten, sich nahtlos in diese Umgebung einfügen. Für Romantik oder freudige Gefühle bleibt abseits der vorsichtigen Momente der Zuneigung zwischen Oskar und Eli wenig Platz. „So finster die Nacht“ löst sich in diesem Zusammenhang auch eindeutig von der romantisierenden Komponente des Vampir Mythos, wie er vor allem bei Stoker's „Dracula“ kultiviert wurde. Der Biss des Vampirs als sexuell konnotierter Akt der Lust, der dementsprechend visualisiert wird, weicht hier einer Darstellung der monströs-brutalen Handlung des Zwangs. Wenn Eli sich wie ein verhungertes Tier auf den Boden schmeißt um ein paar wenige Blutstropfen aufzulecken, die von Oskars verletzter Hand auf den Boden getropft sind, dann ist dies bar jeglicher Romantisierung und verschafft einen Eindruck davon was es tatsächlich bedeuten würde, müsste man sich von Blut ernähren. Das unter diesen Voraussetzungen ein vorsichtiges, zartes Band der Zuneigung zwischen Eli und Oskar erwächst ist das eigentlich zauberhafte und bemerkenswerte an diesem Film. Und nicht nur das: Durch Eli lernt Oskar was es bedeutet, wenn man selbstbewusst agiert. Der Junge, der sich bislang nicht wehren konnte, setzt sich nun zur Wehr, lernt noch dazu was es heißt jemanden Vertrauen entgegenzubringen. Es ist „So finster die Nacht“ hoch anzurechnen, dass er seine Geschichte mit höchstmöglicher Feinfühligkeit und Bedächtigkeit vorbringt, dass er sich auch nicht zu Schade ist eine wohl dosierte Priese von schwarzem Humor einzustreuen, dass er zu keinem Zeitpunkt plump und aufgesetzt wirkt und sich auch nicht davor scheut negativ besetzte Emotionen wie Rache zum eminent wichtigen Bestandteil des Films zu machen. Entscheidenden Anteil daran haben ohne jeden Zweifel die beiden Hauptdarsteller, nämlich Kåre Hedebrant und Lina Leandersson, die in ihren Rollen eine wirklich bemerkenswerte Leistung abliefern.


So finster die Nacht“ mag nun kein typischer Vampir-Film sein, nichts desto trotz ist er einer der besten Vertreter seines Fachs, der in den letzten Jahren zu sehen waren, eben weil der Film dieses Thema mit einer sehr wohltuenden weil beiläufigen Ernsthaftigkeit behandelt. Es ist im gewissen Sinne eine sehr unaufgeregte, nicht verkitschte Geschichte einer tiefen Freundschaft zweier im Grunde gegensätzlichen Individuen, die sich sich in diesem Film finden und festhalten. Es ist nicht zu Letzt die „Schluss-Pointe“ des Films, die einen an dieser Gesellschaft zweifeln lassen muss, und deshalb durch auch als latente Gesellschaftskritik verstanden werden kann. Und last but not least zeichnet sich „So finster der Nacht“ durch einen recht unkonventionellen, aber wunderbar harmonierenden Mix diverser Genres aus, der in dieser Art nicht alltäglich ist und bis auf einige wenige Ausnahmen, so etwa die etwas missglückte Darstellung von Hakan, frei von Fehlern ist. Das am Ende der Kino-Auswertung der ungleich anämischere „Twilight“ mehr Zuschauer finden wird, als „So finster die Nacht“, ist von daher ausdrücklich zu bedauern. - Fazit: 8,5 von 10 Punkten.


Quellennachweis: Abbildungen aus "So finster die Nacht". © by EFTI, Chimney Pot, The (co-production), Fido Film AB (co-production), Filmpool Nord (co-production), Ljudligan (co-production), Sandrew Metronome Distribution Sverige AB (co-production), Sveriges Television (SVT) (co-production), WAG (co-production)


19 Kommentare:

Wortman hat gesagt…

Als ich oben die Filmbilder sah... die frau die im Krankenbett Feuer fängt, da fiel es mir wie Schuppen von den Augen :)
Den kenne ich doch. Es geht ja um die beiden "Kinder" :)

C.H. hat gesagt…

Na, dann ist ja doch nichts an dir vorbei gegangen... ;-)

tumulder hat gesagt…

Da möchte ich Dir in den meisten Punkten einfach nur zustimmen. Aber warum hälst Du die Figur des Hakans als nicht gelungen? Ich fand das gerade schön, daß Renfield hier als Vaterfigur und nicht als höriger Irrer interpretiert wird.

C.H. hat gesagt…

Mich hat weniger die Konzeption von Hakan gestört, als seine Darstellung. Ich muss sagen, dass ich die Figur ein wenig verschnenkt fand, auf Grund ihrer ziemlich dämlich wirkenden Handlungen: Weder sein erster Mord-Versuch, noch weniger sein Zweiter, waren von sonderlicher Cleverness gekennzeichnet, so dass man sich fragen muss, ob er das zum ersten Mal macht. Ich weiß nicht,ob er im Roman ähnlich dargestellt worden ist, aber in Bezug auf den Film fand ich das schon schade.

tumulder hat gesagt…

Ich habe in Hakan einen müden alten Mann gesehen, der natürlich Fehler macht, da im Grunde sein Leben als Vampirhüter leid ist. Ich sehe hier auch Elis Motivation eine tiefere Beziehung zu Oskar einzugehen. Es ist nicht nur die Seelenverwandtschaft, die sie zu Oskar hinzieht, sondern auch eine gehörige Portion überlebensnotwendiges Kalkül. Das macht die Geschichte noch einmal böser und dunkler. Zumindest für mich.;)

David Prade hat gesagt…

Der Film ist einfach mal total gelungen, könnte nach meiner Meinung nach an den Erfolg von Dracula anknöpfen. Die Geschichte ist der Hammer und die beiden Hauptdarsteller spielen ihre Rollen unnatürlich realistisch. In vielen Filmen in dem Kinder mitspielen werden ihre Dialoge verkompliziert, verlängert und die Wortwahl wird meist zu erwachsen dargestellt.
In diesem Film fallen die kurzen Dialoge zwischen Oskar und Eli besonders auf. Kinderunterhaltungen. Es gibt keine Rechtfertigungen, keine blumige Sprache. Dafür gibt es klare Ansagen und kurze Antworten.

Der Film ist ein Meilenstein unter dem Horror sowie nach meiner Meinung nach unter dem Drama Genre.
Bestens zu empfehlen ist das Buch, und der Film setzt die Handlung gelungen um, trotz der eingeschrenkten Handlung und den wenigen kleinen Änderungen die Vorhanden sind. Aber in einem Film kann man nie den Kontext der Geschichte so wiedergeben wie es in einem Buch getan wird.

David Prade hat gesagt…

oh und ich wollte noch fragen ob einer weiß wie lange der film noch im Kino bleibt und wann er als DVD rauskommt

David Prade hat gesagt…

Also Twilight ist auch nicht so schlecht.
zu empfehlen an einem DVD Abend. Twilight und dann So finster die Nacht.

David Prade hat gesagt…

Also nur wenn die beiden dann als DVD herausgekommen sind.

C.H. hat gesagt…

weiß wie lange der film noch im Kino bleibt und wann er als DVD rauskommt

Wohl nicht mehr sehr lange, dafür dürfte der Release der DVD umso schneller von Statten gehen. In drei, vier Monaten dürfte es so weit sein.

David Prade hat gesagt…

Ok nochmal danke für die Info...

Flo Lieb hat gesagt…

Stimme Christian zu, wie Hakan seine Morde plant läuft ja schon nach dem Motto: Dümmer geht's nimmer :P

Alexander Langer hat gesagt…

Die DVD soll laut Amazon am 20. diesen Monats (20.5.09) rauskommen und ich freu mich schon drauf. Auch das Buch ist bei mir fest eingeplant - obwohl ich Spoilern in und um anderen Filmkritiken die zusätzlichen Kerninfos schon entnehmen konnte.

Der Film hat mich persönlich sehr berührt. So ganz klar ist mir selbst nicht warum. Die Melancholie und Sehnsucht ist beim Schauen in mich hineingekrochen und hat sich tagelang in mir festgesetzt, ich kann sie körperlich in der Magengegend spüren, was mich wiederum stets erinnert.

So wie überhaupt die meisten Filme schlecht sind trifft das auch auf Vampirfilme zu, vllt. sogar in besonderem Maße. Die DVD wird sich sicher gut mit der von "Interview mit einem Vampir" verstehen, auch wenn beide grundverschieden sind. "So finster die Nacht" hat nichts von der - durchaus auch der Zeit geschuldeten - Dekadenz von "Interview mit einem Vampir" und Eli ist der glatte Vampir-Gegenentwurf zu Claudia (Kirsten Dunst), die mit Leidenschaft, Hinterhältigkeit und Tücke verführt, tötet und quält.

An Oskars Stelle (ein paar Gemeinsamkeiten haben er und ich rückblickend) hätte ich Eli ebenso hereingebeten und willkommen geheißen.

Noch interessanter als der daraus entstehende moralische Konflikt ist für mich dann aber die Frage, warum ich diesen nicht als solchen empfinde. Warum könnte ich Eli nicht böse sein? (abgesehen davon, dass ich ihr nicht böse sein wollen würde)

C.H. hat gesagt…

Deine Anmerkungen zu dem Vergleich "So finster die Nacht" und "Interview mit einem Vampir" sind im Grunde zutreffend. Athmosphäre, und Bildpsrache sind grundverschieden. Gemeinsamkeit ist dann in der Tat die thematisierte Prämisse "Der Fluch der Unsterblichkeit". Zu der Frage "Warum könnte ich Eli nicht böse sein?" - Das ist natürlich auch der geschickten Manipulationskraft des Filmes geschuldet, der seine Identfikationsmechanismen geschickt ausspielt. Auf jeden Fall ein wunderbarer Film - Lieder viel zu unbekannt.

Alexander Langer hat gesagt…

Dem Fluch der Unsterblichkeit kann man ja entgehen. Vorhang auf - Unsterblichkeit beendet. Auch die Freitod-Variante zeigt "So finster die Nacht".

Die Frage ist ob man jemandem böse sein kann, weil er seiner Natur entsprechend handelt. Eli ist auf Blut angewiesen, sie kann sich der Konsequenz ihrer Natur nur entziehen, indem sie jemanden findet, der das Blut für sie "auftreibt" - Hakan.

Unter den süßen lieben Tierchen, die wir alle so mögen (Katzen, Delphine, Hunde, Eisbären, ...) befinden sich nicht nur Vegetarier, dennoch sind wir ihnen ebensowenig böse wie uns selbst beim Schnitzelessen. Zugegegen nehmen wir diesen Part oft nicht wahr. Wer nicht eben in einem Jäger- und Bauernhaushalt aufgewachsen ist, wird recht weit abstrahiert vom Töten aufgewachsen sein.

Die Gewalt und Brutalität hinter der scheinbaren Unschuld eines kleinen Mädchens zu verbergen ist der beste Trick des Teufels..

Anonym hat gesagt…

weiss jemand welche band da läuft wo er oskar die platte auf legt und er tanzt

TAPETRVE hat gesagt…

Auch auf die Gefahr hin, dass du das nicht mehr liest:

Das Lied heißt "Kvar i mi bil" (In meinem Auto zurückgelassen) und stammt aus der Feder von Per Gessle, bekannt u.A. als Frontmann von Roxette. Leider handelt es sich hierbei um eine Produktion, die extra für diesen Film angefertigt wurde und bislang nirgends erhältlich ist, weder auf Tonträger, noch als Download.

tobi hat gesagt…

hier gibt es das lied :)

http://www.youtube.com/watch?v=FCrhem4DvqY

Wilfried Ritz hat gesagt…

Ein wunderbarer Film und das Buch geht noch tiefer.
Für alle Fans hier ein Link
So finster die Nacht

Und sie nahmen Kurs auf Gegenden in denen Oskar nie zuvor gewesen war, weit jenseits der benkannten Welt

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