Rezension: "Tödliches Kommando"


Kathryn Bigelow, die den Meisten durch Filme wie „Gefährliche Brandung“ und „Strange Days“ bekannt sein dürfte, ist eine der wenigen Action-Regisseurinnen Hollywoods. Und diesem Genre bleibt sie auch im Zuge von „Tödliches Kommando“ treu. Der sehr geschätzte Kollege Flo und ich sind öfters mal einer Meinung was Film-Bewertungen angeht, doch ist dieser Streifen – obschon wir beide durchaus der Meinung sind, dass es sich hierbei um einen handwerklich einwandfrei inszenierten Actioner handelt - einer jener Filme, wo wir nicht zusammen kommen. Denn während Flo in seiner Besprechung einen Film sieht, der von proamerikanischer Propaganda durchdrungen ist, das es nur so trieft, sehe ich in „Tödliches Kommando“ einen überraschend entpolitisierten Beitrag über den Irakkrieg, der auf der Mikroebene dreier Soldaten tief auf deren alltäglichen Erfahrungswelten im Einsatz blickt. Völlig unerheblich wer von uns Beiden an dieser Stelle Recht hat – vermittelt euch am Besten selbst ein Bild - möchte ich „Tödliches Kommando“ als lohnenswerten Film für den Kinobesuch empfehlen – und verweise somit auf meine Besprechung zum Film beim Manifest (Kinostart ist dann der 13.08.09).


Quellennachweis: Abbildungen aus "Tödliches Kommando". © 2009 Concorde



3 Kommentare:

Flo Lieb hat gesagt…

Jetzt muss ich schon für den Einleitungstext herhalten...dein Review sehe ich übrigens genauso wie den Film selbst (insofern wird es ihm sehr gut gerecht).

C.H. hat gesagt…

Ja, sicher. Ich wollte zwei anschauliche Beispiele für beide vorhandenen Positionen anführen (Hoffe das ist in Ordnung). ;-)

dein Review sehe ich übrigens genauso wie den Film selbst

Das nennt mal wohl ein "vergiftetes Kompliment". :) Jetzt gelte ich schon als Pro-Bush-Propagandist. Zu Hülf... ;-)

Kasumi hat gesagt…

ich finde den deutschen titel du unglaublich doof. wenn ich den film nicht in der sneak gesehn hätte, dann hätte ich wegen des titels kein interesse daran gefunden. Das erste mal ist der unter titel "Krieg ist eine Droge" besser als der richtige.
Den Film ansich fand ich ausgesprochen gut, und ich konnte keinerlei proamerikanische propaganda entdecken.

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