Rezension: "50 Dead Men Walking"


50 Dead Men Walking“ - der Titel ist Programm: 50 Menschen, die eigentlich längst tot sein müssten, wandeln noch unter den Lebenden. Zu verdanken haben sie dies Martin McGartland, der Ende der Achtziger als britischer Spitzel in die IRA eingeschleust worden ist. Wie so viele Filme versucht auch „50 Dead Men Walking“ mit dem Attribut „nach einer wahren Geschichte“ Authentizität für sich zu beanspruchen. Zuvorderst aber ist die Regiearbeit von Kari Skogland von ihren beiden Hauptdarstellern geprägt: Jim Srurgess und Ben Kingsley (mit ungewohnter Mähne) reüssieren in der Angelegenheit aus „50 Dead Men Walking“ einen Film zu machen, der nicht nur überzeugender Thriller ist, sondern auch eines der düstersten Kapitel in der Geschichte von Nordirland thematisiert. Warum das so ist, kann ausführlich in meiner Besprechung beim MANIFEST nachgelesen werden.


Quellennachweis: Abbildungen aus "50 Dead Men Walking". © 2009 Ascot Elite


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