Rezension: "Die Tür"


Ein Mystery-Thriller aus deutschen Landen? Ob das gut gehen kann, ist in der Tat eine berechtigte Frage. In Sachen „Die Tür“ ist es immerhin schon einmal nicht völlig in die Hose gegangen. Das liegt zuvorderst an den beiden Hauptdarstellern. Mads Mikkelsen und Jessica Schwarz helfen dem neuen Film von Anno Saul über einige seiner Schwächen hinweg, schaffen es aber leider nicht sämtliche Probleme des Films zu übertünchen. Woran es sonst noch so krankt und warum man vielleicht doch einen Blick riskieren kann, lässt sich in meiner Besprechung beim MANIFEST nachlesen.


Quellennachweis: Abbildung aus "Die Tür". © 2009 Senator

3 Kommentare:

luzifus hat gesagt…

Also ich fand "Die Tür" ungleich deines gemischten Urteils großartig. Allein schon durch die um Realismus bemühte Machart oder du unpathetische Inszenierung (du würdest das wohl als "nüchtern" bezeichnen) hebt er sich von anderen Zeitreise-Filmen wie "Zurück in die Zukunft" und Co. deutlich ab. Und eben deswegen und weil auch ich die Darsteller groaßrtig fand: Ja, man darf nicht nur einen Blick riskieren, sondern soll!

C.H. hat gesagt…

Mir war das ganze leider mit zunehmender Spielzeit viel zu vorhersehbar. Bezüglich der großartigen Darsteller gebe ich dir aber natürlich Recht.

luzifus hat gesagt…

Die Entwicklung/Eskalationslogik zeichnet sich ja schon mit dem Auftauchen des Knacki-Nachbarn ab. Aber gerade dadurch gewinnt der Film eben m. E. eine stark ethische Dimension, die die Frage stellt, ob es überhaupt so gut ist, vergangene Fehler zu verbessern.

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