Da saß ich Anfang dieser Woche nichtsahnend vor meinem Rechner, als plötzlich mein E-Mail-Klient Alarm schlug. Zur Abwechslung gabs dann mal keine neue Werbemail, sondern eine Bewerbung. Tan, die einigen meiner Leser vielleicht von ihrem Blog „How many Movies can you see“ bekannt sein dürfte, hat sich leider dazu entschlossen ihren Blog aufzugeben. Da sie aber offensichtlich auch weiterhin große Lust besitzt über Film und Kino zu schreiben, hat sie mich gefragt ob ich - z.B. bei dem TV-Schrott der Woche – Unterstützung benötigen würde. Die Gelegenheit habe ich natürlich gleich beim Schopf ergriffen, um das „Pro/Contra“-Spielchen in dieser Rubrik wieder zu reaktivieren. Tan schreibt in grün, hat für diese Woche gleich mal mächtig losgelegt und im TV-Programm gewühlt. In diesem Sinne: Herzlich willkommen und ich freue mich auf die kommende Zusammenarbeit!
Montag, 01.02.10
„Freshman“ (Das Vierte, 20.15 Uhr)
Pro: Krimikomödie mit Marlon Brando und Maximilian Schell aus dem Jahre 1990. Hört sich nach einem interessanten Film an. Gut, auf Matthew Broderick könnte man verzichten. Contra: Wenn man sich aber mal anschaut, was Andrew Bergman sonst noch so inszeniert und geschrieben hat (vor allem nämlich den unsäglichen „Striptease“), ist wohl Vorischt geboten.
„Zodiac – Die Spuren des Killers” (ZDF, 22.15 Uhr)
Contra: Trotz männlichem Staraufgebot und David Fincher, hört sich die Geschichte nach einem typischen aber neu aufgesetzten Thriller an. Diesmal sind verschlüsselte Botschaften das Thema. Noch nicht mal ein Jake Gyllenhaal kann hier vom Einschalten überzeugen. Pro: Hilfe, kann dich noch nicht einmal Robert Downey Jr. zum Einschalten verführen? Auch wenn ich ebenfalls nicht der Meinung bin, dass „Zodiac“ Finchers bester Film ist, auch weil er in der Mitte ein wenig durchhängt, aber trotzdem: Ungemein starke Crime-Thriller.
„Die Reifeprüfung“ (NDR, 23.00 Uhr)
Pro: ‚Mrs. Robinson are you trying to seduce me?’ Satire über die gehobene Gesellschaftsschicht Amerikas, die trotz vieler Kritiker und angeblichen fehlenden Moral zu einem Welthit wurde. Zum ersten Mal wird die Beziehung zwischen einer verheirateten Frau und einem jungen Liebhaber geschildert. Mike Nichols einziger Oscar und - achja - eine großartige Anne Bancroft. Contra: Ah, New Hollywood. Wie ich diese Phase des us-amerikanischen Kinos doch schätze. Da fällt mir natürlich kein Contra ein, außer das es mir auf den Senkel geht, wenn „Die Reifeprüfung“ ständig auf Simon & Garfunkel reduziert wird.
„Orson Welles’ Othello” (MDR, 00.40 Uhr)
Pro: Das Stück von William Shakespeare wurde unzählige Male verfilmt. 1952 macht sich Orson Welles, das Wunderkind Hollywoods, an die verzwickte Geschichte. Erst Jahre später fand Welles Tochter die Negative und rekonstruierte den Film 1991. Contra: Ich habe von Orson Welles bislang nur „Citizen Kane“ gesehen. Wenn ich Lust habe, kann ich mir ja mal ansehen, was Welles aus Shakespeare gemacht hat.
Dienstag, 02.02.10
„Twelve Monkeys” (Tele 5, 22:30 Uhr)
Contra: Die Zeitsprünge im Film verwirren nur grundlos und Brad Pitt schafft es immer, dass man sich ein wenig für ihn schämt. Natürlich gibt es genug Liebhaber von Terry Gilliam oder seinen Filmen. Einzig die Monty Pythons sind nennenswert. Pro: Das sehe ich dann doch ein wenig anders. De facto muss man sogar sagen, dass „Twelve Monkeys“ der beste Film von Gilliam ist. Trotzdem macht mich das alles langsam fertig: Da wird der Streifen schon nicht mehr jede Woche auf den dritten Programmen im Kreisel versendet, und dann kommt Tele 5 um die Ecke.
„Luftschlacht um England“ (SWR, 00.00 Uhr)
Pro: Einem Film mit Darstellern wie Michael Caine oder Laurence Olivier kann man gar nicht ablehnend gegenüber stehen. Bond-Ressigeur Guy Hamilton probierte sich mal an einem Kriegsfilm. Leider scheitert man viel zu oft an dem Versuch, aus einer historischen Thematik ein monumentales Werk zu schaffen. Contra: Diese ganzen Weltkriegsschinken aus den sechziger Jahren haben mich noch nie wirklich angesprochen. „Luftschlacht um England“, „Der Längste Tag“ und wie sie alle heißen: Nicht mehr als Abenteuerfilme mit großem Staraufgebot. Ermüdend.
Mittwoch, 03.02.10
„Serenity” (RTL II, 20.15 Uhr)
Seit der überaus euphorischen Besprechung beim Zeitverschwender will ich diesen Film endlich sehen. Neue Gelegenheit und ich hoffe, dass nicht zu viel versprochen worden ist. Nun ja, man wird es sehen...
„Gangs of New York“ (Kabel 1, 20.15 Uhr)
Contra: Wie oft kommt dieser Film eigentlich im Jahr? Und wer denkt bitte, dass Leonardo DiCaprio solch einer Darstellung gewachsen ist? Und wie bekommt eine Cameron Diaz eine Rolle in einem Martin Scorsese-Streifen? Dead Rabbits, wie der Film. Pro: Ok, im Grunde ist das völlig richtig. Aber selbst ein mäßiger Scorsese ist immer noch mehr, als die meisten Anderen hinbekommen. Außerdem ist Daniel Day-Lewis mal wieder großartig.
„Fight Club” (Kabel 1, 23.10 Uhr)
Pro: Komplexe, aber sehr interessante Geschichte, großartig inszeniert von David Fincher. Sein absolut bester Film mit einer jungen Helena Bonham Carter, die hier unersetzbar ist und einem Edward Norton, der nur ein Jahr später einen netten katholischen Priester („Glauben ist Alles“) spielt. Contra: Das ist ein Meisterwerk und ich weigere mich schlecht über diesen Film zu sprechen. Das ist nämlich die neunte Regel: The ninth rule of Fight Club is, you DO NOT talk about Fight Club. But when you have to: DO NOT ever talk bad about The Fight Club!
„Tagebuch eines Skandals” (SWR, 23.00 Uhr)
Pro: Schon wenn Judi Dench das erste Mal die Szene betritt, wird klar, diese Frau führt was im Schilde. Und dies bewahrheitet sich später. Die gute Darstellung der Schauspieler ist nur die Reflexion einer guten Geschichte über unerwiderte Liebe einer altmodischen Lehrerin für ihre junge Kollegin. Contra: ich finde ja, dass Bill Nighy ein wenig verschenkt wird. Und wenn du noch mal über „Tagebuch eines Skandals“ schreibst ohne Cate Blanchett zu erwähnen, gibt’s Ärger. KLICK
Donnerstag, 04.02.10
„Das Beste kommt zum Schluss“ (Sat. 1, 20.15 Uhr)
Pro: Ein Muss für diese Woche. Es braucht nur eine gute Handlung und zwei alternde, aber immer noch gute Darsteller, um einen grandiosen Film über die unerfüllten Wünsche des Lebens zu produzieren. Contra: Ich habe den noch nicht gesehen, muss aber sagen das ich das Gefühl habe, dass bei dem Film Ende nur mittelmäßiger Gefühlsquark heraus kommt. Nichts desto trotz werde ich vor allem wegen Morgan Freeman einen Blick riskieren.
„Die Bourne Identität“ (Vox, 20.15 Uhr)
Contra: Ausgelutschter Schund, der nicht mal eines schlechten Beitrags wert ist. Pro: AUA! Vor allem der erste Teil ist doch tolles Kino: Matt Damon: Top! Franka Potente: Top! Ausgangs-Story: Top! der ganze Film... wait for it... Top!
Freitag, 05.02.10
„Heartbreakers“ (Das Vierte, 20.15 Uhr)
Pro: Die Geschichte ist schon ziemlich seichtes und typisch heutiges Hollywood-Unterhaltungs-Kino. Aber die fiese Darbietung einer russischen Frau von Sigourney Weaver, im Film selber, ist absolut großartig. Contra: Kenn ich nicht, reizt mich auch nicht. Aber es stimmt schon, Sigourney Weaver ist eigentlich immer toll.
Samstag, 06.02.10
„Findet Nemo“ (Sat. 1, 20.15 Uhr)
Pro: "Hey Jungs entschuldigt ... sein Sohn Klitschko wird vermisst." Neben ‚Oben’ einer der besten Kinderfilme von Pixar. Am humorvollsten ist Doris Vergesslichkeit und ihr Versuch mit den Walen zu kommunizieren. Contra: Habe ich früher auch ganz gerne gesehen. Nachdem ich den aber vor einiger Zeit erneut gesehen habe, musste ich feststellen das andere Pixar-streifen, allen voran „Ratatouille“ dem ollen Clownfisch den Rang abgelaufen haben.
„Superbad“ (Pro 7, 20.15 Uhr)
Contra: Eine Komödie die von Seth Rogen geschrieben wurde, kann nur komplett daneben sein. Pro: Aber er hat das Drehbuch ja immerhin nicht alleine geschrieben. Ob das den Film jetzt besser macht, weiß ich allerdings auch nicht. Ist die Art von Komödie, die mich nicht sonderlich interessiert.
„Master and Commander” (Vox, 20.15 Uhr)
Contra: Typischer Männer- und Abenteuerfilm, zuzüglich Russel Crowe. Danke, aber: Nein danke! Pro: Aber warum denn? Russel Crowe ist doch immer wieder unser großer Held. Gladiator, verwegener Seebär, Robin Hood, Söldner. Es kann nur einen geben! Ach nein, das war jemand Anders. Egal...
„Zeugin der Anklage“ (RBB, 23.45 Uhr)
Pro: Dokumentationen und Portraits über Marlene Dietrich sind keine Seltenheit, dagegen sind Filme im Alltagsprogramm mit Deutschlands einziger Hollywoodlegende, eine wahrhaftige Rarität. Zur Mitternachtsstunde bietet sich hier die Gelegenheit. Contra: Deutschlands einzige Hollywoodlegende? Aber wir haben doch jetzt die Diane Krüger. Ok, Spaß beiseite: Mir fällt da auch nichts negatives ein, der Film ist klasse.
„La vie en rose“ (WDR, 23.45 Uhr)
Pro: Es hat schon seinen Grund, dass Marion Cotillard einen Oscar für die Darstellung von Edith Piaf erhalten hat. Die ungewöhnliche Geschichte der Chansonsängerin ist tiefgreifend und mit unzähligen Liedern geschmückt. ‚Non, je ne regerette rien’. Contra: Ja, aber abseits von Cotillard und dem Gesinge ist der Film inhaltlich dann doch ein wenig holprig geraten, um wirklich als ganz großes Kino zu reüssieren.
„Misery” (ARD, 23.50 Uhr)
Pro: James Caan mal nicht als Mafioso, sondern als Autor einer Buchreihe, der von seinem größten weiblichen Fan gekidnappt wird. Nur zwei Schauspieler tragen die Hauptgeschichte. Elan erhält das Ganze durch viele gute Dialoge und die Quälereien der irren Frau. Contra: Ich bin ja bei Stephen King-Verfilmungen immer sehtr vorsichtig, weil die in den meisten Fällen in die Hose gehen.
Sonntag, 07.02.10
„Beim ersten Mal“ (RTL, 20.15 Uhr)
Pro: Was, der war doch erst gestern im Kino! Witzige Komödie über zwei Menschen, die nicht zueinander passen. Aber was nicht passt, wird passend gemacht. Schön, Katharine Heigl in solch einem Genre zu sehen, zumal sie sonst in „Greys Anatomy“ eine sehr ernste Ärztin bekleidet. Contra: Ich finde Seth Rotgen nicht wirklich lustig.
„I am Legend“ (Pro 7, 20.15 Uhr)
Contra: Will Smith, der Superheld. Will Smith, der Boxer. Will Smith, der Date-Doktor. Will Smith, strebend nach Glück. Will Smith und die Legende. Wohl eher nicht. Höchstens Will Smith und der Prince von Bel-Air. Pro: Aber Will ist doch ein echter Symphatieträger! Und sein Schäferhund ist doch so niedlich! Nun wollen wir mal nicht so sein: Gerade die erste Hälfte von „I am Legend“ ist schon ziemlich gelungen.
„Die Queen“ (ZDF, 22.00 Uhr)
Contra: Nicht gerade ein unterhaltender Film und vor allem keine unbekannte oder neue Geschichte. Jeder kennt die Queen und jeder kennt insbesondere die Geschichten über Prinz Charles und Prinzessin Diana. Unnötig. Pro: Hellen Mirren. Ansonsten schau ich mir den vielleicht an. Die Story interessiert mich nämlich auch nicht wirklich.
„Das Apartment“ (Bayern, 23.45 Uhr)
Pro: Jeder der Billy Wilder Filme kennt und liebt, weiss was für ein unglaublicher Film und wundervoller Klassiker diese Geschichte ist. Jack Lemmon versucht Shirley MacLaine an die Wand zu spielen und umgekehrt. Das alles untermalt mit sehr viel Humor. Keine Frage, sehenswert. Contra: In Sachen Billy Wilder conta geben zu müssen, macht nicht wirklich Spaß. Und da ich hier der Chef bin, lasse ich es einfach. Nächste Woche darf ich dann vorlegen!
Und wer unserem Urteil nicht traut, oder weiterführende Anregungen benötigt, den verweisen wir gerne auf die folgenden Kollegen, die ebenfalls im wöchentlichen Turnus ihre Empfehlungen unter das Volk bringen: Freitags beim Zeitverschwender und Hard Sensations, sowie Sonntags bei Blockbuster-Entertainment. Und der ganz besonderen TV-Tipp der Woche lässt sich (manchmal) bei Intermoviession finden (ebenfalls Sonntags). Und schließlich gibt es noch jede Menge (unkommentierte) TV-Tipps bei der Astronautenbar.
Foto: „One less TV“ by Kevin Steele, lizenziert unter CC-BY-NC







17 Kommentare:
Geht 9:6 für Tan aus, dank Bourne- und Smith-Bashing. Schade, dass keiner von euch "Eat Drink Man Woman" von Ang Lee am Sa. um 3:20 Uhr im ZDF erwähnt hat.
Nicht nur informativ, weil man sich auch gleich noch den Blick in die Fernsehzeitung erspart, sondern auch sehr unterhaltsam geschrieben: Bitte mehr davon in den nächsten Wochen.
Seth Rogen hat bei mir irgendwie einen Stein im Brett, weil er und der kongeniale James Franco gerade noch so verhindert haben, dass Judd Apatows "Pineapple Express" der schlechteste Film aller Zeiten wurde. Dennoch, Apatow ist Mist und Rogen wirklich nicht sonderlich lustig.
Bourne ist toll, "Zodiac" dafür absolutes Mittelmaß; Crowe ist super, Smith dagegen die größte Nervensäge Hollywoods - ihr gebt euch wirklich alle Mühe, hier ein Unentschieden zu fabrizieren. :-D Ähm, "Serenity" ist nicht so überragend, wie Tumulder behauptet, aber trotzdem sehr unterhaltsam, auch ohne Vorkenntnis der Serie. Ruhig einschalten.
Ach, was ich noch erwähnen wollte: Das Design hat mir vorher besser gefallen. Eine linke und eine rechte Sidebar waren irgendwie übersichtlicher ...
ich bin verwirrt...alles anders.
Wer Master and Commander für das übliche Segelabenteuer hält ist natürlich selber schuld. Weir zeigt erneut, dass er in wohl jedem Genre herausragende Filme zu realisieren vermag und Genregrenzen ausdehnt.
Ratatouilee ist in der Tat die aktuelle Referenz für Animationsfilme und Serenity ist Oberschrott und was alle gegen i am Legend haben? Gerade im Vergleich zum "Original"?
Das Design hat mir vorher besser gefallen. Eine linke und eine rechte Sidebar waren irgendwie übersichtlicher ...
Ist der Trailershow zum Opfer gefallen, die ich einbauen wollte. Bislang waren beide Sidebars jeweils 250 px. Die minimale Breite für das Widget ist aber bei 300px. Ergo: Da die Gesamtbreite des Templates beibehalten werden sollte, musste die eine Seitenleiste auf 300px vergrößert, und die andere auf 200px verkleinert werden. Und das sah dann mit der links/rechts Lösung echt bekloppt aus. ;-)
Also "Serenity" ist wirklich empfehlenswert. Weiß aber nicht, inwiefern es dem Film schadet, wenn man "Firefly" nicht gesehen hat, was im Übrigen - man ahnt es - auch unbedingt zu empfehlen ist.
Ganz wenig Zustimmung. Bin aber grad zu faul, die einzelnen Punkte aufzuzählen.
An die neue Anordnung muss ich mich auch erst mal gewöhnen. Hat mir ebenfalls vorher besser gefallen. Wirkt so asymmetrisch und vollgestopft.
so wenig zustimmung wie nie. en gros sind die kommentare schlechter, als die filme selbst (was irgendwo auch respektabel ist, wenn man ihnen 1-2 sätze andient).
Tja, so ist das Leben. Im Übrigen ist dein Kommentar noch schlechter, als die Filmkommentare selbst. Von daher...
Ich muss tatsächlich feststellen, dass ich mit Tan mal so gar nicht den gleichen Filmgeschmack teile. "Die Queen" ist zum Beispiel großartig, ebenso wie "MaC" (jmk sei Dank) und "LuE". Ach, nehmen wir noch "GoNY" (schwächerer Scorsese, aber noch im Rahmen zumutbarer Filme) und "TM" dazu (weil er eben so verwirrend ist und Brad Pitt grandios in der Rolle spielt).
Mit "Misery" kannst du übrigens nicht viel falsch machen. Ohne große Nebenwirkungen ist das eine sehenswerte Adaption eines mindestens genauso lesenswerten Romans.
In Anbetracht des neuen Layouts kann ich dem Doktor und Kaiser zustimmen. Aber man wird sich mit der Zeit gewöhnen müssen. Es sei denn, du lässt dir das noch mal durch den Kopf gehen. ;)
@ anonym: Wir können nun mal nicht jeden Film kaputt kommentieren.
@ Fincher: das ist ja nichts neues.
Im Grunde hat jeder eine andere Auffassung zu Stil und Umsetzung, Geschichte und Genre. Dies sind Filme die nennswert sind und dennoch Schwächen haben. Ob sie nun gut sind oder nicht, entscheidet jeder für sich selber. Und so soll es auch sein.
Ich muss tatsächlich feststellen, dass ich mit Tan mal so gar nicht den gleichen Filmgeschmack teile.
Das macht ja aber nichts. Vielfalt ist eine Tugend. :)
Es sei denn, du lässt dir das noch mal durch den Kopf gehen. ;)
Darauf würde ich nicht wetten. Ich bin ja, was Layout-Fragen angeht, ziemlich beratungsresistent. :-) Als ich die dritte Spalte eingeführt habe, haben auch erst viele gemeckert. Man darf also gespannt sein, welche Design-Sünde mir als Nächstes einfällt. ;-)
@Tan
Zumindest mögen wir beide Billy Wilder und die guten, alten schwarz-weiß-Klassiker. :)
@ anonym: Wir können nun mal nicht jeden Film kaputt kommentieren.
und weil dem so ist und grad kein platz vorhanden ist, soll dass dann in 1-2 argumentlosen und hochbornierten sätzen funktionieren, ja?
die durchaus netten coming of age momente in superbad willentlich zu übersehen und knocked up wegen heigl feiern, weil sie in grey's eigentlich ne andere rolle zu spielen pflegt? wow!
master und commander als kernigen männerulk abzutun, aber caan, caine & co aufgrund ihres wunderbaren retrocharmes zujubeln, weil früher ja wenigstens noch so richtige gentlemen unterwegs waren (natürlich zählt jake nicht, den mag nun jeder...)?
ja kritiker, ja weltbild, kongruenz suchen oder so, jaja...trotzdem!
wenn deine kritiken sich auf ein "früher war alles besser" runterbrechen lassen, dann sind sie echt nicht lesenswert.
ermunternd fand ich allerdings den hier:
Brad Pitt schafft es immer, dass man sich ein wenig für ihn schämt.
was ich mir aber für dieses projekt in zukunft vorstellen könnte, wär so ein aktzentuierter turn in die schmierige gendernummer: C.H. gibt den chauvi, der bestimmte, weil zumeist als geil verstandene schauspielerinnen und ihre, achtung, vehikel, ohne rücksicht auf den stoff und verluste über den grünen klee jubelt (wir kennen die üblichen verdächtigen). Der auch verfechter des klassischen, und vermeintlich männlichen, mainstreamkinos ist. und die Tan kümmert sich dann um den pt-rest und kann mit anne bancroft das blog feucht durchwischen. also eigentlich alles wie bisher, nur mit neuer überschrift... :D
befürchte nur dass es dann ne andere zielgruppe wird...
soll dass dann in 1-2 argumentlosen und hochbornierten sätzen funktionieren, ja?
Warum nicht? Die Provokation hat dich doch dermaßen gereizt, dass sie dich zum kommentieren animiert hat. Wenn das mal nichts ist... ;-)
C.H. gibt den chauvi, der bestimmte, weil zumeist als geil verstandene schauspielerinnen und ihre, achtung, vehikel, ohne rücksicht auf den stoff und verluste über den grünen klee jubelt
Ach, du wärst doch mit Sicherheit der Erste, der davon begeistert wäre.
Also ich finde auch, dass Serenity ein echt sehenswerter Film ist. Ok, es hilft natürlich wenn man die Serie dazu gesehen hat, aber auch ohne diese Vorkenntnisse kommt das Flair echt gut rüber. Und wer was anderes sagt der lügt xD
Phil
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