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Montag, 01.03.10
„Terminal“ (Sat 1, 20.15 Uhr)
Pro: Kein Meisterwerk, aber eine interessante Geschichte und gute Unterhaltung, besonders für einen Montagabend. Catherine Zeta-Jones und Tom Hanks in einer netten Komödie über das außergewöhnliche Leben auf einem Flughafen. Pro 2: Ja, „Terminal“ ist wirklich nett und Tom Hanks ohnehin eine Charmebolzen. Ist aber auch einer der Filme, die für mich nur in die kalte Jahreszeit passen. Von daher strahlt Sat 1 den gerade noch rechtzeitig aus.
„James Bond 007 – Octopussy“ (Kabel 1, 20.15 Uhr)
Pro: Roger Moore. Contra: Roger Moore.
„Babel“ (HR, 23:30 Uhr)
Pro: Der Episodenfilm besteht nicht nur aus verschiedenen Geschichten, sondern greift um die ganze Erdkugel. Zwar geht das Drama unter die Haut und weist so manchen guten Schauspieler auf, dennoch nach einiger Zeit wirkt der Film dann doch ermüdend und einige Momente zu lange. Contra: Um mal ein wenig den Advocatus Diaboli zu spielen: „Babel“ mag ja ein guter Film sein, aber man merkt dann doch, dass dieser dritte Teil von Iñárritu Schicksalstrilogie am ehesten auf Hollywood gebürstet ist.
Dienstag, 02.03.10
„Whole Ten Yards – Keine halben Sachen 2“ (Tele 5, 20.15 Uhr)
Contra: Leider läuft nichts anderes im TV als diese Filmkomödie mit Bruce Wills. Könnte man sich aber genauso gut sparen. Pro: Amanda Peet. Oder noch besser: Man besorgt sich einfach den ersten Teil. Das ist nämlich ein richtig spaßiger Film, und das eben nicht nur weil Fräulein Peet dort – nun ja - alles gibt.
„Lethal Weapon“ (Tele 5, 20.15 Uhr)
Contra: Der Erstling in der Actionfilmreihe, gepaart mit einem Schwung Humor. Aber, Achtung Chauvi-Modus, typischer Männerfilm. Pro: Und wie das ein typischer Männerfilm ist. Deswegen finde ich den auch toll: „I'm too old for this shit!“
Mittwoch, 03.03.10
„Twisted – Der erste Verdacht“
Contra: Der Thriller versucht sich als „Film Noir“ zu bezeichnen. Scheitert aber an der Knappheit der Spannung und fehlenden Innovationen. Arme Ashley Judd, eine gute aber unterschätze Schauspielerin. Contra 2: Der Film ist ja recht neu (2004) und sagt mir absolut gar nichts. Und so wie ich die Sache sehe, bleibt das auch so.
„Schlaflos in Seattle“ (Kabel 1, 20.15 Uhr)
Pro: Einmal kann man sich die kitschige Liebeskomödie von Schreibgöttin Nora Ephron ruhig zumuten. Weitere Male sind auf eigene Gefahr zu genießen. Contra: Nur wenn ich mal Schlaflos in Hannover weilen sollte. Da ich allerdings ein reines Gewissen habe, und von daher sehr gut schlafe…
„The Amityville Horror“ (Kabel 1, 22.20 Uhr)
Contra: Es gibt Menschen die kennen sich in diesem Genre aus. Noch schlimmer, sie sind dem Ganzen zugetan. Jedem das Seine. Schließlich ist das eine freie Filmwelt. Pro: Nana, so schlecht ist „The Amityville Horror“ nun aber wirklich nicht. Im Gegenteil: Adäquate Unterhaltung für zwischendurch.
„Das Haus der Lady Alquist“ (RBB, 22.45 Uhr)
Pro: Klassiker der Woche von George Cukor. Der Regisseure spezialisierte sich auf weibliche Darstellerinnen und somit brachte der Psychothriller Ingrid Bergman ihren Ersten von Drei Oscars. Der Film aus dem Jahr 1944 basiert auf einem Theaterstück aus dem gleichen Jahrzehnt. Also ziemlich alt, aber gut. Pro 2: Wen wird es noch ernsthaft überraschen? Wenn es an die Klassiker der Woche geht, habe ich meist keine Ahnung. Ingrid Bergman reicht mir in diesem Fall aber als Begründung.
„Amorres Perros“ (BR, 00.00 Uhr)
Und da haben wir ihn auch schon: Alejandro González Iñárritu's Auftakt zu seiner grandiosen Episoden-Trilogie um menschliche Schicksale und um die Rolle der Kommunikation. Mein Vorschlag: Am Montag „Babel“ schauen und mir dann Mittwochnacht zustimmen, dass „Amorres Perros“ besser ist.
Donnerstag. 04.03.10
„Der Babynator“ (Sat 1, 20:15 Uhr)
Contra: Vin Diesels Versuch ein echter Darsteller zu sein. Ohne Worte. Contra 2: Der Film ist unter Garantie Moppelkotze. Aber das war doch nicht der Film, wo sich Vin Diesel als echter Darsteller profilieren wollte. Hatte der so einen Film überhaupt?
„Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ (Vox, 20.15 Uhr)
Pro: Der erste Teil der Trilogie von Peter Jackson und seinen Hobbits und Orks und den restlichen Wesen des Romans. Viel muss man dazu nicht sagen, gibt kaum einen Menschen der das Fantasyabenteuer nicht gesehen hat. Der erste Film ist eben der Beste. Contra: Stimmt. Wird aber mal wieder nicht in der Extended Version gezeigt, und damit gibt’s ein Contra. Und wer will schon dieses Epos von Werbung unterbrochen sehen?
„Ein Fisch names Wanda“ (HR, 01.05 Uhr)
Pro: Beim American Film Institut auf Platz 21 der besten Komödien. Zu recht, da eine sehr gute und witzige Komödie. Fast schon zu viel Kult. - "Und wie heisst du?" - "Otto. Das ist italienisch und heisst 8." Einmalig. Pro 2: KLICK - Immer noch meine Lieblingskomödie, die ich so ziemlich für den lustigsten Film der Welt halte.
Freitag, 05.03.10
„Two Much“ (Das Vierte, 20.15 Uhr)
Pro: Weil sonst nichts läuft und weil Antonia Banderas ein wenig Attraktivität besitzt und Joan Cusack eigentlich immer sehr witzig unterwegs ist, mal ein ganz dürftiges Pro. Contra: Da der ganze Rest aber nicht so berauschend ist, gibt’s von mir ein deutliches Contra.
„Die Stunde des Jägers“ (RTL 2, 22.10 Uhr)
Contra: Ein Actionthriller mit Benicio Del Toro. Wundervoll. Wo bitte ist die Fernbedienung? Oh man, ein Freitagabend hat soviel Potenzial und alles was man bekommt sind langweilige B-Filme.
Pro: Ja gut, ist jetzt nicht gerade der Burner, kann man sich aber durchaus ansehen. Man kann es aber natürlich ebenso gut bleiben lassen. Man merkt schon, dass mir zu dem Film nichts einfällt. Schnell weiter zum Samstag.
Samstag, 06.03.10
„Der letzte König von Schottland“ (Pro 7, 20.15 Uhr)
Pro: Obwohl die Kritiken für diesen Politthriller sehr gemischt sind, werden besonders die künstlerischen Fähigkeiten von Forest Whitaker unzählige Male gelobt. Klingt sehenswert. Pro 2: Ach sieh an. Den habe ich ja immer noch nicht gesehen. Aber der Whitaker ist ja ohnehin ein Guter. Schnell mal die Aufnahme programmieren, Samstag habe ich für den eh wieder keine Zeit.
„Tränen der Sonne“ (Pro 7, 22.25 Uhr)
Pro: Der Film ist jetzt nicht herausragend, aber er ist gut und zufriedenstellend. Besonders ist dem Bürgerkriegsfilm hoch anzurechnen, dass die beiden Hauptfiguren, also das zu rettende Opfer und der Retter, nicht aus heiterem Himmel eine Liaison beginnen und es plötzlich ein dramatischer Liebesfilm wird und das ganze seine Linie verliert. In der Hinsicht und in vielen anderen bleibt er realistisch. Contra: Neee, nicht wirklich. Kein sonderlich gelungener Film. Allerhöchstens, mit viel Wohlwollen, Durchschnittskost, die eigentlich nur durch ihre ganz gelungenen Bilder überzeugen kann.
„Caché“ (Bayern, 22.35 Uhr)
Pro: Ein gefeierter Film, der es verdient gesehen zu werden. Der Thriller von Michael Haneke wurde mit Preisen und Lobesreden überschüttet. Wer sich selber überzeugen möchte, sollte einschalten. Ansonsten viel Glück mit dem „Das weißen Band“ bei der kommenden Oscarverleihung. Verdient hätte er die Auszeichnung. Contra: Das mit Caché geht so in Ordnung, aber was ich an dieser Stelle durchaus betonen möchte: „Das weiße Band“ muss man nicht gerade mit dem Oscar auszeichnen. Gewinnen wird er aber wahrscheinlich schon.
„Verraten!“ (ARD, 02.55 Uhr)
Pro: Nicht zu stoppen in Sachen Übertreibung und nicht vorhandenem Realismus, aber hey, wer ein Blick auf Hollywoods König riskieren möchte, sollte sich die Spionagegeschichte aus den 50er Jahre mit Clark Gable nicht entgehen lassen. Contra: Wer ist Clark Gable?
Sonntag, 07.03.10
„Fluch der Karibik 2“ (Pro 7, 20.15 Uhr)
Contra: Warum muss es immer einen zweiten oder gar einen dritten Teil geben. Kann man einen guten Film nicht einfach so stehen lassen? Nein, grundsätzlich wird versucht an den Erfolg des vorhergehenden Modells anzuknüpfen und noch mehr Geld zu machen. Der zweite Teil ist nicht schlecht, wird aber vom ersten um Länge geschlagen. Contra 2: Du hast die Antwort auf deine Frage ja selbst gegeben: Geld regiert die Welt. Den zweiten Teil kann ich im Übrigen am wenigsten leiden. Vor allem Will Turner aka Orlando Bloom mit seinem Daddy-Genöle nervt ganz entsetzlich.
„Perfect World“ (RTL 2, 20.15 Uhr)
Pro: Eigentlich sind Clint Eastwood Regiearbeiten mehr als tabu. Aber man sollte die Augen nie vor einem guten Film verschließen. Neben den ganzen Blockbustern am Sonntagabend ist der Thriller eine kleine Perle. Contra: ü+roepiopjwiofrhoiefjwpodfkü - Da ist mir vor Schreck gerade der Kopf auf die Tastatur geknallt. Warum bitte sind Eastwoods Regierabreiten mehr als Tabu? Mein Herz, es schmerzt!
„Easy Rider“ (Tele 5, 20.15 Uhr)
Pro: Ein Road Movie von seiner besten Seite. Der Kultfilm zeigt ein anderes Bild der 60er, als die meisten Amerikaner von ihrem Land hatten oder haben wollten. Vorzeigefreudige Vorgärten und spießige Familienväter sind hier durch Drogen und Biker ersetzt worden. Dennis Hoppers rebellische Darstellung eines gewissen Lebensgefühles ist mehr als sehenswert. Pro 2: Jop.
„Ein Amerikaner in Paris“ (Bayern, 23.45 Uhr)
Pro: Oscargewinner aus dem Jahre 1951 höchstpersönlich inszeniert von Vincente Minnelli. Der Tanzfilm oder heute Musical genannt, ist nicht jedermanns Sache. Dennoch wer Klassiker mag oder hübsche Männer, kann sich gerne den tänzelnden Gene Kelly anschauen. Contra: Wenn überhaupt, würde ich mir eine tänzelnde Grace Kelly ansehen wollen. Ansosnten…
„Hotel International“ (SWR, 00.05 Uhr)
Pro: Wer die Entstehung von Episodenfilmen sehen möchte, sollte sich diesen Film der im Rahmen einer Elizabeth-Taylor-Reihe gezeigt wird, ansehen. Neben unzähligen britischen Schauspielern und melodramatischen bis amüsanten Geschichten, beinhaltet der Film auch eine wahre Geschichte aus dem Leben eines Schauspielpaares. Und nun Oscartime. Womit wir beim Thema sind Ich werde im Übrigen, wie auch im letzten Jah,r keinen gesonderten Beitrag zur Oscarverleihung verfassen. Macht sowieso jeder. Wer wissen will, was ich von dem diesjährigen Run auf die Awards halte, sollte einerseits meinen Twitterkanal im Auge behalten und zum Anderen ist davon auszugehen, dass ich mich dann bei den Oscarposts meiner Kollegen je nach Ausgang freuen oder auskotzen werde.
Und wer unserem Urteil nicht traut, oder weiterführende Anregungen benötigt, den verweisen wir gerne auf die folgenden Kollegen, die ebenfalls im wöchentlichen Turnus ihre Empfehlungen unter das Volk bringen: Freitags beim Zeitverschwender und Hard Sensations, sowie Sonntags bei Blockbuster-Entertainment. Und der ganz besonderen TV-Tipp der Woche lässt sich (manchmal) bei Intermoviession finden (ebenfalls Sonntags). Und schließlich gibt es noch jede Menge (unkommentierte) TV-Tipps bei der Astronautenbar












